Meines Erachtens ist Naturtrocknung die sicherste. Trockenes Holz erkenne ich (bei Naturtrocknung) an den vielen feinen Rissen im grau verfärbtem Stirnholz. Der Lieferant steht dafür gerade, dass es wirklich zwei Jahre alt ist.
Aber wenn es künstlich getrocknet wurde, oder wenn es kürzlich noch als sehr große Stücke/Stämme lagerte, kann es im Kern noch zuviel Feuchte haben.
Dann muss man Scheiter durchsägen und die Innenflächen mit einem Holzfeuchtemessgerät abtasten (bzw. laut Anleitung Piekser fest einschlagen). Das Prinzip basiert auf der Stromleitfähigkeit von feuchterem Holz mit der Hilfe einer kleinen Batterie. Es kostet

doch nur ca. 15 EUR incl. Versand, und das einzige, was daran verschleißt, wäre die Taschenlampenbatterie.
Bei der Übernahme Ihres Einkaufs lassen Sie sich nicht drängen!
Prüfen Sie Alles in Ruhe, verwenden Sie Arbeitsmittel nach Bedarf (Zollstock, Taschenrechner, Feuchtemessgerät. Kündigen Sie das an, wenn Sie den Transporteur nicht überraschen wollen

) - und unterschreiben Sie erst, wenn Sie sich überzeugt haben.
Ihr Händler sollte Ihnen die Qualität schriftlich zusichern, soweit er das vermag. Manche stellen sich gern unwissend. Ist kein Wunder - Holz zwei Jahre vorzufinanzieren finden Händler grausam. Stellen Sie sich vor, Autos stünden zwei Jahre auf Lager

Aber darin besteht die Leistung von traditionellen Kaminholzlieferanten.
Vielleicht hilft Ihnen ein Prüfsiegel oder Zertifikat für die Entscheidung ?
Ein Letztes noch: Naturgetrocknetes Holz, das Sonne, Regen und Wind ausgesetzt war, weist wenig Gerbsäuren auf und schont dadurch die Verbrennungsanlage.