ich bin seit fast 30 Jahren im Brennholz handel tätig, damals war das noch sehr einfach, es gab kaum Wettbewerb. Seiner zeit habe ich das Holz auf 1 m. länge abgeschnitten und dann zum Trocknen aufgestapelt. Beim Verkauf wurde dann die gewünschte Menge am Stapel abgemessen und dann gesägt und verladen. Und der Kunde war zufrieden.
Dann kam die Zeit das an jeder zweiten Straßenecke ein Kaminholzhändler mit seinem Angebot anfing. Das hatte zur folge das sich der Einkauf drastisch verteuerte, und mit dem immer steigenden Angebot der Verkaufspreis langsam abbröckelte. Um noch ein Gewinn zu herzielen wurde das Holz dann lose Verkauft, irgendwann haben die Kunden dann gemeckert und so wurde das dann Schüttraummeter genannt. Ich haben 1983 meine Prüfung zum Forstwirt gemacht, und habe meine Lehrbücher nachgesehen und konnte die Maßeinheit Schüttraummeter nicht finden. Das ist also erst entstanden als mann anfing in großen Stiel mit Brennholz zu Handeln. Wenn das vernünftig gehandhabt wird ist das sicher auch in Ordnung. Leider gibt es unter den Händlern sehr viele schwarze Scharfe.

(Ich erlebe das immer wieder wenn ich Holz zukaufen muss.)
Ich bin der Meinung das Holz sollte nur nach Gewicht gehandelt werden. Wir z.B. machen das schon seit einiger zeit so, Wir verpacken das Holz in Big Bag´s und befüllen jeden Sack mit 340 kg bei Trockner Buche ( Restfeuchtigkeit ca 12 - 14%) , und mit 450 kg bei frischer Buche ( Feuchtigkeit < 35 %).
Wer keine Big Bag`s hat kann seinen Anhänger auch irgendwo bei einer Öffetlichenwage wiegen.
Der Inhalt der Big Bag´s entspricht einen Schüttraummeter. Unsre Kunden sind mit diesem verfahren sehr zufrieden. zum Wiegen verwenden wir eine Palettenwaage der Firma MeWa. (palettenwaage MeWa PW 100) www:mewa-waagen.de. Ich bin der Meinung wir Händler sollten uns möglichst schnell auf ein verfahren einigen, bevor der Gesetzgeber das vorschreibt. Wer fragen zu unserem System hat kann mich unter
info@rudi-bergfeld.de erreichen. Ich bin für alle Anregungen und Meinungen sehr dankbar.